Noesis – RIP in STL umwandeln

Veröffentlicht von Mattias Brennecke am

Im ersten Teil haben wir ein Abbild aus einem Computerspiel generiert. Allerdings sind die Dateien in einem für uns unbrauchbaren Format.

Deswegen müssen wir die Dateien in ein brauchbares Format (*.stl oder *.obj) umwandeln. Dies ist möglich mit der Software Noesis von Rich Whitehouse. Nach dem Download müsst ihr die Dateien wieder (z.B. mit 7-Zip) entpacken und die *.exe-Datei ausführen.

Auf der linken Seite im Programm seht ihr eine Ordner Struktur. Hier müsst ihr zu dem Ordner navigieren, in dem das Abbild aus dem Spiel gespeichert wurde, also der Pfad, der bei NinjaRipper unter „Ouput Dir“ eingetragen wurde. Dort sollte dann eine Liste von *.rip-Dateien angezeigt werden. Ist dies nicht der Fall, hat das extrahieren mit dem NinjaRipper eventuell nicht funktioniert. Wenn ihr dort Probleme habt, schreibt mir doch in die Kommentare.

Hat aber alles funktioniert, können wir nun einen „Batch-Process“ ausführen, also einen wiederholten Vorgang. Dann muss man nicht jede Datei einzeln umwandeln.

Für den Batch-Prozess müssen wir einige Parameter festlegen.

  • Input extension: Die Dateiendung der gegebenen Dateien, bei uns *.rip
  • Output extension: Die Dateiendung der zu erzeugenden Dateien, bei uns *.stl
  • Additional parameters: Unwichtig, also bleibt leer
  • Output path: Hier habe ich den Pfad geändert von „$inpath$\$inname$\$inname$out.$outtext$“ zu  „$inpath$\$inname$out.$outtext$“, damit nicht jede einzelne Datei in einem Unterordner erstellt wird

Anschließend drückt man „Folder batch“ und wählt noch einmal den Ordner aus, in dem die *.rip-Dateien vorhanden sind. Dann werden alle Dateien aufgelistet, die vom Programm erkannt wurden und zu den Parametern passen, also bei uns alle *.rip-Dateien. Nun drückt man auf „Export“ und das Programm konvertiert alle Dateien.

Wenn alles funktioniert hat, erscheint nach einigen Minuten die Meldung: „Batch Process complete“ und man kann das Programm beenden.

Nun haben wir neben den *.rip-Datien genau so viele *.stl-Dateien im Ordner vorliegen.

Diese Dateien sind meist nicht geeignet, direkt gedruckt zu werden, da sie z.B. nicht geschlossen sind oder nur 1-dimensional sind.

Aus diesem Grund müssen die Dateien in einem anderen Programm weiterverarbeitet werden, was im nächsten Artikel dieser Serie beleuchtet wird.

Kategorien: Programme

0 Kommentare

Kommentar verfassen

Diese Seite nutzt Akismet um Spam zu reduzieren Informiere dich, wie deine Daten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: